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Was ist im Sommer zu beachten

von Petra Lahann
erschienen in der Guinea-Tips Ausgabe 59 / Juni 2004
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Meerschweinchen bekommen bei über 22°C schnell Herz- und Kreislaufprobleme. Besonders alte, fette, trächtige Tiere und Jungtiere sind davon betroffen. Damit es keinen tödlichen Hitzschlag gibt:

  • Bei Langhaartieren muss das Fell radikal gekürzt werden.
  • In Handtücher gewickelte Kühlakkus, kalte Kacheln und Steine, Plastikflaschen mit kaltem Wasser sollten im Käfig verteilt werden.
  • Feuchte Handtücher kühlen gut ab, wenn man sie in den Käfig hängt oder oben drauflegt.
  • Wassernäpfe kühlen die Luft und die Tiere können ihr Kinn befeuchten.

Auslauf im Freien darf nicht in der Mittagshitze stattfinden. Im Freien benötigen die Tiere schattige und kühle Plätze.

Transport: Am besten sollte man an zu heißen Tagen nicht mit den Tieren im Auto unterwegs sein oder zumindest nur in den frühen Morgenstunden oder späten Abendstunden fahren.

Sollten Autofahrten unbedingt erforderlich werden, muss für Abkühlung gesorgt werden. Dazu legt man eine mit kaltem Wasser gefüllte in Handtuch gewickelte Wärmflasche in den Transportkorb. Die sollte unverschlossen mit einem nassen Handtuch abdeckt sein. Starke Zugluft durch offene Fenster meiden. Man sollte regelmäßig Pausen einlegen, um das Auto vollkommen durchzulüften. Ebenso sollten dem Tier Wasser und Gurken angeboten werden.

Fliegenmaden: Vorsicht gilt bei Fliegenlarven. Goldfliegen z.B. legen gerne ihre Eier in Wunden oder am kotverschmierten After ihrer Opfer ab. Die Larven fressen sich dann durch Gewebe und Fleisch.

Vorbeugend sollten langhaarigen Tieren das Fell vor allem am Po gestutzt werden. Die Tiere sollten sauber sitzen und oft kontrolliert werden.

Auch das Futter muss kontrolliert werden. Fliegen legen gerne Eier in Nahrungsmitteln (Trockenfutter) ab und schleppen so Krankheiten ein.

Man sollte auch nie Trockenfutter lose kaufen aus eben diesem Grund (Krankheiten; Ungeziefer etc.)

 
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