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Grünfutter + Giftpflanzenvon Gerda Böhl Eine abwechslungsreiche Fütterung ist wichtig. Die Schweinchen wollen nicht immer das Gleiche (Heu ist die Ausnahme). Abwechslung garantiert eine ausgewogene Vitaminversorgung, aber Saftfuttergaben von täglich 80 - 100 g pro ausgewachsenes Tier sind völlig ausreichend. Zuviel schadet dem Darm. Gemüse
Völlig unbedenklich
Nur wenig bitte: Obst
Nicht übertreiben. Futterpflanzen
Unbedenklich fütterbar Kräuter
Nicht übertreiben Leckere ExtrasGrüner Hafer, Sonnenblumenkerne (viel Folsäure aber auch Fett), Haferflocken, Erbsenflocken, Ackerbohnen, Rosinen (natürlich unbehandelt), getrocknetes Obst und Gemüse, frische Baumzweige (zum Knabbern und zur Beschäftigung. Geeignet sind z.B. Haselnuss, Apfel, Birne, Pappel, Ahorn, Buche, Weide, Birke. Welche Vitamine sind Wo enthalten?
Vitamin A: Karotten, Feldsalat, Spinat, Kresse, Endivie, Löwenzahn, Mangold, Sauerampfer,
Petersilie, Melone, Fenchel, Brokkoli, Kraftfutter Ungeeignete Futtersorten
Aubergine (enthält im Rohzustand giftiges Solanin), Avocado (giftig für Tiere),
Hülsenfrüchte: Erbsen, Linsen, Bohnen (wirken blähend), Als giftig gelten folgende PflanzenBerglorbeer, Ginster, Blauregen, Buchsbaum, Efeu, Eibe, Essigbaum, Goldregen, Hartriegel, Heckenkirsche, Ilex, Lonicera, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Liguster, Oleander, Sadebaum, Schneebeere, Seidelbast, Sommerflieder, Wacholder, Holunder, Goldregen, Bocksdorn, Eibe, Robinie, Stechapfel, Tollkirsche, Wunderstrauch, Zypressenwolfsmilch, Miste,l Agave, Aloe, Al-penveilchen, Amaryllis, Aronstab, Azalee, Christrose, Eisenhut, Farne, Anthurie, Geranien, Lilien, Kalla, Lupinen, Herbstzeitlose, Fensterblatt, Efeutute, Einblatt, Christusdorn, Bärlauch, Bilsenkraut, Bingelkraut, Bittersüßer Nachtschatten, Kornwicken, Buschwindröschen, Eisenhut, Fingerhut, Gundermann, Hundspetersilie, Maiglöckchen, Narzissen, Rebendolde, Sauerklee, Schneeglöckchen, alle Wolfsmilchgewächse, Hahnenfuss, Efeu, Fingerhut, Kartoffelkraut, Schlierling, Osterglocke, Hyazinthe, Primel, Rohe Bohnen, Lupine, Schöllkraut OxalsäureDie "Kleesäure" ist ein Bestandteil in bestimmten Nahrungsmitteln und hat bei zu hoher Zufuhr eine gesundheitsschädigene Wirkung. Oxalsäure bindet Kalzium an sich, wodurch die Kalziumaufnahme im Darm vermindert und der Oxalsäuregehalt in Nieren- und Urin erhöht wird. Oxalatsalze oder Kalziumoxalatkristalle können unter bestimmten Umständen zur Steinbildung in Niere/Blase führen. Zu besonders oxalsäurehaltigen Nahrungsmitteln gehören z.B.: Sauerampfer, Spinat, Mangold, rote Beete, Chicoree aber auch der zur Fütterung sowieso völlig ungeeignete Rhabarber und Sauerklee MultivitamineMultivitamin-Präparate sind nicht ganz ungefährlich und überflüssig bei gesunden Tieren, da es besonders bei den fettlöslichen Vitaminen wie A + D zu Überdosierungen (Vitaminvergiftung) kommen kann. Wenn man bedenkt, das dem Kraftfutter/ Trockenfutter i.d.R. ausreichend Vit. A + D zugesetzt wird, ist ein Zuviel schnell erreicht. Quelle: DMSL | |||
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